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Kicker-Kameraden.

Als Planungshilfe für die Stadtliga 2011 bitten wir alle tünnes Kicker an der folgenden Terminabfrage teilzunehmen. Kostet 1 Minute. Bringt Planungssicherheit.
Hannes hat die Termine und Eckdaten bereits durchgegeben und per Mail Zusagen gebeten. Wie immer leider mit mäßigem Erfolg.
Wir haben dieses Jahr nur 4 Spiele, nämlich am 21. und 28. Mai sowie am 2. und 16 Juli. Der Sieger wird im Gruppenmodus ausgespielt. Es gibt keine K-O-Runden!
Wirklich überschaubar vom Aufwand. Und deutlich im positiven Bereich bezüglich Spaß-Zeit-Faktor.
Details, News und Ergebnisse gibt es wie immer auf der Stadtliga Website unter http://www.stadtliga-stuttgart.de/

Wir wollen nicht wieder wochenlang um einzelne Kicker betteln und am liebsten wollen wir mit dem tünnes Kader um die Meisterschaft kämpfen. Ob das an allen 4 Terminen machbar ist, soll die Umfrage beantworten: An welchen Terminen könne wir locker eine Mannschaft stellen, wann müssen wir unser Fußballer-Netzwerk anschmeißen, um den Kader mit Gastarbeitern aufzustocken. Bitte checkt kurz eure Termine  und macht eure Kreuzchen. Mehrfachantworten sind möglich, logisch. Um seriöse und verbindliche Abstimmung wird gebeten.

Kameraden.

Neues Jahr, neue Serien, neues Glück.

Rückpass mit Vorwärtsdrall heißt ab sofort der tünnes Monatsbericht. Er schaut logischerweise zurück: Was war, was ging und was geht so gar nicht – rund um die tünnes Brüder-(und Schwestern-)schaft. Und natürlich blicken wir voraus: was kommt, was wird und was soll das überhaupt.
Wer mich rechtzeitig informiert und mit Infotainment füttert, der darf mit Berücksichtigung rechnen und muss keine Verfälschungen fürchten.

Ich werde Fragen, Behauptungen und manchmal Provokantes platzieren – immer in der Hoffnung auf und mit der Bitte um eure Anmerkungen, Ergänzungen, Beiträge und Klarstellungen. Dialog will ich! Auf gehts.

Die Kinderlein kamen . . . zur tünnes Weihnachtsfeier 2011
Das Jahr haben wir traditionell mit unsere Weihnachtsfeier abgeschlossen. Hat eigentlich jemand Fotos geschossen? Bitte subito an mich!
Wir waren zu Gast bei Rocco. Mein persönlicher Rückpass: Location mit guter Lage und gradliniger Einrichtung. Unaufdringliche Weihnachts-Atmo mit Kerzenlicht, trinkfreudige gute Stimmung – wie immer im tünnes Freundeskreis. Preis-Leistung Menü: ausbaufähig, trotz peniblem Briefing und eindringlicher Vorsorge. Das werden wir nächstes Jahr dann auch ausbauen – das Verhältnis! Miefiger Rocco, nettes Service-Personal, flauschiger Flokati-Hund. Schneeweißes Weihnachtswetter. Tip top Schneidebrett und eine tünnes Compilation, die es wie derart gemischt nicht gibt – mit Perlen und Kuriositäten! Mit ohne Programmpunkt. Und mit ohne manchem tünnes Stammspieler. Summasummarum: eine ganz arg nette Veranstaltung. Hatten schon legendärere Sausen – im Guten wie im Schlechten.
Eure Meinungen, Anmerkungen?

Wer hat sich eigentlich an den tünnes Holzbrettern und CDs im Übermaß bedient? Wie immer gilt: Jedes ungebundene Mitglied / Pärchen nur eine Geschenkgarnitur (1 BRETT + 1 CD). Rund 50 Bretter und CDs sind vom Hof – bei 55 Gästen. Das passt nicht. Die Selbstbedienung muss deshalb wieder abgeschafft werden. Wer hat noch keine Weihnachtsgeschenke erhalten? Wer will noch? Und wer will freiwillig für seine Kameraden seine Duplikate “anonym” bei mir zurückgeben?

tünnes Traingsbetrieb:
Wie jedes Jahr im Januar, ist mancher hier und mancher da.  Nur dort fehlen sie dann halt. Im Training.
Ich setze mich bei diesem Trainingstyp ganz oben auf die Liste. Der Trainingsrhythmus muss sich erst wieder einstellen. Die Winterwetterkapriolen und der Jahresanfangselan im Job sind weitere Hemmschuhe, die sich aber traditionell schnell verziehen und ablaufen. Januar ist nicht aller Tage, der Rest und ich kommen wieder, keine Frage!
Weil ich selbst nur zwei bis drei mal im Dezember / Januar im Schnee gebubelt habe, bitte ich um Trainingsberichte der Trainingsweltmeister.

tünnes Kassensturz – Nici wird tünnes Privatier, Zursl tünnes Finanzchef
Nach 10 Jahren an der Finanzfront übergibt Nici die tünnes Kasse an den neuen tünnes CFO Martin Zursiedl.
Vielen Dank für den geschmeidigen Übergang. Nici danken wir für 10 Jahre Biss und Beharrlichkeit beim Eintreiben der Beiträge, maximale Sorgfalt beim Buchen und Begleichenden der Ausgaben und Auslagen sowie bei der Buchführung. Er hinterlässt eine astreine Finanzsituation. Als Gründungsmitglied hat er die finazielle Basis für den tünnes Spiel- und Kulturbetrieb geschaffen und von der Wiege bis heute gestaltet. Nach 10 Jahren wollte er nicht mehr für das Amt kandidieren und hat das Amt des Kassenwarts zum Ende des Jahres zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank, lieber Nici. Top Job! Jetzt freuen wir uns auf deine Gesellschaft als tünnes Privatier.

Und wir danken dir, lieber Martin Zursiedl, dass du die Kasse angenommen hast und dich in die Bigfoot-Fußspuren eines Nicolas Müller-Marcs waagst. Wir werden Zursl größtmögliche Unterstützung garantieren, und wir werden ihn feuern, wenn er der doppelten Belastung aus Mitglied der spotlichen Leitung und Finanzchef nicht gewachsen ist.

Aber die Gelegenheit ist günstig, um sich im tünnes Kameradschaftskreis als stilvoller und stringenter Eintreiber einen Namen zu machen: In Kürze gehen nämlich bei euch die Forderungen der Mitgliedsbeiträge 2011 ein.

tünnes Tratsch und Knatsch
Wer hat in dieser Rubrik etwas beizutragen?

Im “Stadion das Leiden schafft” sind meist nicht mehr als 4 von 8 tünnes Kameraden anzutreffen, die sich dann gar teilweise durch die Eltern vertreten lassen. Dabei ist das Elend mittlerweile sehenswert, weil in dieser Ausprägung sicher sehr selten. Und es stellt sich schon Vorfreude auf die innere Reinigung des Vereins in der 2. Liga ein – wenn dann Söldner und Suppenkasper vom Hof gejagt werden.

Im kicker Managerspiel bahnt sich eine neue Ära an. Der Nachwuchs marschiert vorne weg – wie in der Bundesliga. Maximum Respekt an Nachwuchsmanager Konrad Klotz. Trotzdem werden wir dich bis zum  Ende ärgern und poltern.

Die Redakteursgemeinschaft Stolterfoht und Schumacher erwartet bekanntlich Nachwuchs – jeweils von der jeweiligen. Benny Kurz hat auch seinen zweiten Treffer gelandet. Und André Spider W. hält seinen kleinen Till bereits in den Armen.

Und sonst?

tünnes Termine: Heute 1. Station der Kneipentour Stuttgart im Fischlabor ab 19 Uhr
Jeden 1. Freitag im Monat trifft sich die tünnes Kameradschaft zum Kneipentest im Rahmen der Kneipentour Stuttgart. Heute ist der 1. Freitag im Februar. Die Kaschemme heißt: Fischlabor. Und ist in der Ludwigstraße 36 (Nähe Feuersee / Stuttgart-West). Trinkreiche Idee von Kutlur- und Saufwart Till B!? Der 1. Tipp kam von Benny Kurz. Weitere Vorschläge bei Till einreichen oder hier posten. Wer ist heute am Start?

Weitere Termine? Sportliche Leitung, was geht ganz konkret?

Sportlich
Blogwart Klingler

 

Wahrlich nicht von gestern ist das Ergebnis: 2. Sieg in Folge beim Stuttgarter Retro-Cup 2010. Top-Performance von der Auslosung morgens um 10 Uhr bis zum Showdown auf dem Dancefloor – irgendwann Richtung Morgenstunde.

tünnes goes Retro-Cup: das müssen Männer mit Bärten sein!

Und ich konnte als Delegationsleiter dem OK-Team nach der dritten Runde Jägermeister das Versprechen abringen, dass wir beim 3. Sieg die Schale, die tatsächlich ein charmant-morbider Second-Hand-Pokal ist, für immer in unserer Vitrine, die tatsächlich ein bisher der Vereinsöffentlichkeit unzugänglicher Abstellraum im Anwesen Klotz ist, abstellen dürfen. An dieses Bekenntnis konnten sich die Turnierleiter dann auch tatsächlich erinnern und bestätigen diesen sensationellen Anreiz auf der eigenen Website http://stuttgarter-retrocup.weebly.com/. (Dort findet Ihr auch weitere Turnierdetails.) Das ist umso erstaunlicher, weil die Trophäen üblicherweise nach der Übergabe und den Pressefotos von der Administration wieder direkt eingezogen werden. Und das ist unsere Motivation für 2011!

Das müssen Männer mit Bärten sein

Los ging es um 10 Uhr mit der Auslosungszeremonie, einer sehr kecken Eröffnungsrede der Veranstalter, einer Showeinlage mit Gitarre von Stargast Raúl und der tünnes internen Präsentation der Tagesverkleidung, die Trainer Hannes K. mit verdächtig prächtigem Gespür für Retroausrüstungen in seinem first choice-Sportswear-Onlineshop “ebay” ersteigert hatte. Dazu noch eine Handvoll Bärte und fertig war die Lachnummer, die uns viele Sympathiepunkte einbrachte. Als Delegationsleiter wurde ich beim obligatorischen Brikett-Schütteln bei Dienstantritt übrigens direkt für unsere Retroverträglichkeit gelobt, die Ausschlussbedrohung war passé. Ich konnte dem Turnierleiter allerdings keine Entwarnung geben – eine zentrieren war ja auch nicht regelkonform -, denn er verwechselte meine Privat- mit unserer Kameradschaftsrobe, was in mir die nötige Aggressivität und alte Instinkte weckte, die mich immerhin zum internen Torjäger beflügelte.

Aber Hannes hatte wie gesagt echte Designerqualitäten bewiesen und uns eine ehrliche Retro-Ausrüstung gecheckt. Bei nahezu allen Kameraden hielten dann die Bärte leider nur noch sekundenlang für das eine oder andere Mannschafts- bzw. Porträtfoto. Nischl dagegen hat seine Perücke und seinen Bart sicher heute noch – uns ist selbst erst beim Duschen aufgefallen, dass Matte und Rotzbremse echter Natur waren. Bei Dr. Cosmo waren dann die Meinungen gespalten: einerseits stand ihm der Schnauzer mit Abstand am besten und damit erschreckend gut – allerdings auch am längsten. Er hat sage und schreibe den gesamten Tag bei 35 Grad in der Sonne und 7 Spiele mit der Schnur unter der Nase gespielt. Weil diese bei allen anderen mit der ersten Schweißperle herunter purzelte, müssen wir über den körperlichen Einsatz von Consigliere Cosmo nochmals reden.

VHS – von vorne, von hinten und von der Seite ungebummst ins Finale

Die tünnes Tagestruppe  war immer bei derartigen Wochenendveranstaltungen interessant und wild zusammengestellt, die Taktik war Retro à la “flach spielen, knapp gewinnen und Körner für den Familiensonntag sparen”. Dennoch fegten wir die ersten 2 Mannschaften mit Startschwierigkeiten  3:0 vom Platz. Ein Sieg und ein Remis später, spielten wir im Viertelfinale als Gruppensieger gegen den 4. der anderen Gruppe ein Trauerspiel, das wir mit einem Tor in Superzeitlupe und während der Endspurt-Einspielmusik – wer kann besser Superzeitlupe spielen als ich – lausig mit 1:0 gewannen. Im Halbfinale dann wieder tünnes in Bestform und mit klarem Sieg. Im Finale dann endlich das mieseste Match des Tages zur rechten Zeit. Sprich sensationelle Leistung weil kein Gegentor bekommen. Womit die Feldspieler allerdings wenig am Fuß hatten.

Riesenkrake Kurz klammert sich an den Sieg

Es war Showtime für Hannes. Nachdem er eine Handvoll Unhaltbare während der Spielzeit entschärfte und wir uns das Schauspiel aus nächster Nähe betrachten konnten, hatten wir für das 9-Meter-Schießen deshalb wenig Sorgen, er trat zudem noch als erster unserer Truppe zum Showdown an und traf schnörkellos. Wirklich in Sorge waren wir auch nicht als Thommy, den Ball humorlos an den Pfosten hämmerte und ich nach Eieranlauf den Torwart ausguckte und ebenso den Ball. Besser machte es die Krake, die  directement gegnerische Strafstöße sehenswert parierte. Und natürlich Consigliere Cosmo, der den Penalty genauso schoss, wie ich es mir vorgenommen aber leider nicht ausgeführt hatte. Der Siegtreffer – natürlich immer noch mit Oberlippenmuschi! Anschließend konnte keiner mehr laufen, keiner wusste warum und alle wollten sich verdrücken.

Steil in der Schräglage

Käpten Blaubär Hannes Kurz verdonnerte aber eine kleine Delegation zum Anstandsbesuch im Club Schräglage, wo gegen 21 Uhr Abschlussreden und Pokale geschwungen wurden. Aus einer kleinen unmotivierten Truppe wurde dann eine geile Gemeinschaft, die erst fleißig für alle anderen Ausgezeichneten applaudierte, dann mit Pokal vor der Presse posierte – bevor wir ihn wieder abgeben mussten. Anschließend leerten wir die Familienflasche Jäger gemeinschaftlich und sozial verträglich, bevor dann ein überschaubarer Teil vom Dachgarten Schräglage steil einen Stock tiefer auf den Dancefloor zog – bis der Dampfhammer im Kopf um die Ecke bog. Deshalb Kamerad Junior, nichts für ungut, der Abgang im klassisch französischen Stil war schlicht nicht meine Schuld – Stichwort Unzurechnungsfähigkeit!

Und was ist die Moral von der Geschicht’: anders Fußball spielen könn’ wir nicht! Nicht mehr!

Weitere Bilder rund um den Retro-Cup 2010 findet Ihr auf der Stuttgarter Retro-Cup-Website oder auf  Flickr unter
http://www.flickr.com/photos/52996186@N06/sets/72157624727818906/?page=3

Das Turnier macht mächtig Spaß, ist exakt unsere aktuelle Kragenweite und hat mehrere unwiderstehliche Attraktivitätsvorteile: Spaßveranstaltung mit Wettbewerbs-Charakter, Qualität und Klasse in Sachen Location (Turnier & Players Night), Gegner und Publikum (Turnier & Players Night). Einfach Bolzen und Bier! Hat!

Bolzwart Klingler

Ende gut, vieles gut.
In aller erster Linie hat es schlicht wieder Spaß gemacht.
Und wir konnten den 3. Platz gegen 98elf ergattern.
Der Reihe nach.

Fast verdurstet in der Vorrunde

In unserer Vierer-Vorrundengruppe reichte es nur zum enttäuschenden 3. Platz. Einem hübschen Pflichtsieg gegen die blauen Katzen folgten zwei Niederlagen. Eine schmerzhafte mit 2:3 – nach solider 2:0 Führung – gegen unsere Freunde von 98elf und eine lausige mit 5:2 gegen den ASV, immerhin der spätere Meister 2010. Beiden Niederlagen gemein war die taktische Unreife in entscheidenden Spielphasen trotz reifem Alter, die extreme Hitze in Kombination mit einem kleinen Kader, die Angst vor dem Tor und im Tor aufgrund – ich selbst musste einmal kurzfrsitig zwischen den Balken aushelfen und hätte von 5 Buden gerne auch mal einen halten dürfen – und die üblichen kurzfristigen Verletzungsausfälle beim Warmbolzen oder nach erstem Feindkontakt.

Daraus sollten wir endlich mal lernen, das wiederkehrende Dilemma der Mannschaftsstärke einplanen und nächstes Jahr den Kader pro Spieltag vergrößern, um nicht wieder am Ende mit 11 Mann gegen 18 Gegner in der Hitzeschlacht hintenraus immer zu verdursten. Jährlich grüßt das Murmeltier.

Finalspiele mit Sonne und Schatten

Als Drittplatzierter bekamen wir den Zweitplatzierten der anderen Gruppe vor die Flinte: die strammen Pumas. Und siehe da, ein souveräner 5:1 Sieg, mit erdrückender Spieldominanz, viel Ballbesitz und anständiger Torausbeute. Fast wie früher. Trotz Außentemperatur von über 40 Grad in der Sonne.

Natürlich sind die Ergebnisse auch eine logische Folge der Kadergröße und Qualität, die logischerweise nicht in jedem Spiel gleich ist. Aber das ist beim Gegner ähnlich und eines der spannenden Elemente der Liga. Denn mittlerweile kann jeder jeden mal – falls ihr wisst wie ich es meine.

Ähnliches nur deutlicher habe ich mir dann als Schiedsrichter im nachfolgenden Spiel 98elf vs. One Taste von den Erstgenannten anhören dürfen. Schieber und Geschmäckle waren da noch Komplimente. Musste dann sogar einen Sportkamerad vom Feld verweisen. Nicht schön! Macht nicht wirklich immer Spaß die Pfeiffe zu spielen. Am Ende ist dann 98elf nach Elferschießen durchgekommen. Und man sieht sich ja immer mehrmals inder Stadtliga!

Den Rest des Beitrags lesen »

Liebe Sportkameraden.

Wie jedes Jahr ist nach der Saison vor der Saison. Jetzt sind die Eindrücke noch frisch und Relevanz erscheint groß.

Die Gretchenfrage lautet: Gehen wir bei der Stadtliga Stuttgart 2011 wieder an den Start oder nicht. Die Mehrheit ist im Vorfeld immer dafür und dabei – so das gefühlte Gefühl. Im Liga-Alltag wird dann aber die voreilige Zustimmung zur Verstimmung bei Trainer- und Betreuerstab – mangels Männermasse.

Jetzt wollen wir Ergebnisse als Entscheidungsgrundlage. Bitte nehmt euch fünf Minuten und nehmt teil an folgender Umfrage. Seid ehrlich und redlich. Die Umfrage ist anonym. Die Ergebnisse sind dafür transparent. Ich bin gespannt wie ein Schnitzel.

Bitte. Danke. Gruß.

Die Niederlage schmerzt, fühlt sich aber nicht ganz so heftig an wie die Halbfinalniederlage gegen Italien anno 2006. Dafür haben wir einfach zu viele spielerische Duftnoten und gerupfte Konkurrenten hinter uns gelassen. Aber bitte schön, wir wollen nicht wie die Holländer in den letzten Jahrzehnten enden: immer attraktiv ausgeschieden. Nach zwei Fußballfesten gegen England und Argentinien, hätte ein glücklicher Sieg überhaupt kein Geschmäckle gehabt. Ich will in nächster Zeit auch mal wieder eine Meisterschaft feiern. Das sieht aber zukunftsfähig aus was unsere Delegation da anbietet. Sie kann nur scheinbar nicht in jedem Spiel und nicht in drei großen Duellen hintereinander ihr gesamtes Repertoire abrufen. Wer kann das schon. Spanien und Holland jedenfalls auch nicht. Und eine durchschnittliche Leistung reicht dann einfach gegen einen Tunierfavoriten nicht. Bei besserer Auslosung, also einem schwächeren Genger, hätte die Perfomrance reichen können. Spanien und Holland hatten im Laufe der KO-Runden durchaus Fehler verzeihende Gegner zum Durchatmen und Kraft tanken.

Jeder für Jogi – Jogi für Deutschland

Jetzt muss Jogi das System weiter perfektionieren, damit am Ende ein Pokal rausspringt. Jeder ist für Jogi und Jogi der beste für Deutschland! Falls er geht, drohen konservative Kräfte wie Sammer und damit ein Rückfall in finstere Fußballsysteme, die allein auf Kampf und Taktik setzen und kaum spielerische Mechanismen für eine hohe Siegwahrscheinlichkeit anbieten. Mit Kampf und Disziplin kann man weit kommen (siehe Uruguay und Paraguay sowie unsere Buben in 2002), die Meisterschaft gewinnt so keiner mehr.

Holland in Not

Der WM-Schmerz könnte allerdings ins Unermessliche steigen, wenn am Ende Nachbar Niederlande den Pokal gewinnt. Dann ist aber mal Holland in Not. Deshalb bin ich ab heute und für kurze Zeit Spanien-Fan. Viele Gründe sprechen für Spanien als Weltmeister: z. B. weil ihr Stil attraktiv und prägend für die aktuelle Gernation ist. Und weil sie ihr Kurzpassfestival nicht als einzig wahre Fußballweisheit in die Welt penetrieren. Sie punkten mit Demut und Respekt sowie Größe und Grazie zu gleich, zumindest die meisten Spieler und vorallem der Trainer. Ein charakterlich einwandfreier und sympathischer Auftritt.

Dagegen sind Robben, van Persie, van Bommel und van Vorne und van Hinten unerträglich mit ihrem affektierten Auftreten – auf und neben dem Platz. Da habe ich – zugegeben – auch so manchen Auftritt aus der Liga im Sinn. Diese nervigen Star-Allüren scheinen ja auch bei Bayern neuerdings angesagt zu sein. Aber der stets unschuldige Treter Bommel und die eigensinnige Ballerina Robben bekamen dafür schon im CL-Finale vom besseren Kollektiv die Rechnung serviert. Señior Bosque, la cuenta por favor, bitte servieren Sie der Niederlande eine gesalzene Rechung!


Weitere WM-Pokale und Plaketten im Angebot

Für Schland bleiben immerhin noch ein paar goldige Pokale und Plaketten im Angebot: jene für einen veritablen dritte Platz, dazu Nominierungen in die beste Elf des Tuniers, der Pokal für den besten Turnierkanonier mit guten Chancen für Klose und Müller sowie die historische Chance auf den besten WM-Schützen aller Zeiten: Dafür müsste Klose noch zweimal knipsen, um den führenden Ronaldo (15) dann mit 16 Treffern zu übertrumpfen. Das sind ebenfalls große Geschichten.

Grund genug um am Samstag noch einmal einen Schland-Tag einzulegen.

Und dann gilt es Mund abputzen und fleißig an der deutschen Fußballkunst zu arbeiten, um 2014 erneut nach dem Pokal greifen zu können.

Es ist passiert. Und nicht mehr zu ändern. Und auch nicht so schlimm. Was war geschehen?

Mit 2:3 (1:0) haben wir letzten Samstag gegen 98elf unser 2. Gruppenspiel verloren. Der Gruppensieg ist damit unerreichbar – der direkte Vergleich lässt grüßen -, die Qualifikation für das Halbfinale (spielen die Gruppenzeiten und -dritten gegeneinander aus) immerhin sicher. Genauso sicher wie der Halbfinalgegner: Team Sportfreunde (formally known as Barcode). Dem Favoriten wären wir gerne aus dem Weg gegangen und erst im Finale begegnet. Hätte meine Oma einen Pimmel, dann wär sie mein Opa.

Dabei fing der Nachmittag ganz sonnig an. Wir hatten das Spiel unter Kontrolle, machten die Räume eng und hielten solide dagegen – gegen aggressive und hochmotivierte Gegner. Die bessere Spielanlage setze sich durch. Eine schöne Kombination über Michl und Benny schloss Zurse mit einem hübschen Flugkopfball zur Führung ab. Danach wenige dafür ausgezeichnete Chancen auf beiden Seiten (z. B. setzt setzt Hannes Kopfball aus kurzer Distanz am Tor vorbei und Benny vergibt gute Schussgelegenheiten, während 98elf 2 mal unser Gestänge prüft). Insgesamt eine flotte Partie mit dem schöneren Sommerfußball und der besseren Taktik von tünnes. Einziges Manko: wir machen das Spiel nicht eng genug, zwischen Libero Klotz und dem Sturm um Hannes, Benny und Michl klaffen beängstigend große Löcher. Das ksotet Kraft und Nerven.

Die Halbzeitsprache ist unaufgeregt knapp, wie der Vorsprung selbst.

Die 2. Hälfte zeigt schnell, dass 98elf gewillt ist, das Spiel zu drehen. Diesen Willen kann das wunderbare 2:0 – Günne knallt einen Queraschläger aus 20 Metern halbrechter Postion ins Linke Toreck – nur einige Minuten abwenden. Im Gefühl eines sicheren Sieges, werden die Löcher zwischen den Manschaftsteilen größer und die Laufwege weiter. Zwei, drei beste Einschussgelegenheiten lassen wir liegen während der Gegner kämpferisch eine Schippe drauf legt. Der Anschluss fällt in der 70. Minute nach einem Eckball. Den verwaisten Ball findet der Gegner schneller und stupfelt aus 5 Metern zum Anschluss. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich italienisch und dem Alter entsprechend in die eigene Häfte einzunisten und taktisch-technisch versierten Opa-Fußball zu präsentieren: kompakt und eng von Abwehr bis Sturm, Kurzpassspiel, im richtigen Moment sticheln und die Kollegen Benny K. oder Michael R. auf Torreise schicken. Fußball der Version 1.0.

Wir haben es nicht getan, und das ist das Ärgerlichste an dieser Niederlage. Auf dem Feld hat kaum einer konstrukitve Kommandas gegeben und vorallem wie so oft keiner welche angenommen. Ansagen wurden persönlich und oder gar nicht angenommen. So haben wir in der 2. Häfte taktisch wie ein Haufen zusammengewürfelter Schuljungen gespielt, konnten den stark aufdrehenden 98elfern nicht mehr den Rückenwind abdrehen, haben nach 2 Standards zwei weitere billige Treffer zugelassen, dazu noch selbst zwei, drei eigene Hochkaräter ausgelassen. Und fertig war die dann insgesamt verdiente Niederlage.

Die meisten haben starken Einsatz geliefert und viele gar gut gespielt, und Chancen lassen wir sonst auch auf der Strecke. Der Gegner ist mindestens genauso gebrechlich und mit ähnlich bescheidener Fitness gesegnet. An Cleverness, taktischem Gespühr und Robustheit im Zweikampf hat es aber gemangelt, so hat nicht das größere spielerische Potential, sondern die ausgeprägtere Leidenschaft von 98elf gesiegt.
Glückwunsch an den Gegner. Asche auf unser Haupt.

Das Positive daran: Wir können es besser – auch mit vergleichbarer Aufstellung und Einsatz.
Und wir schmollen lange nicht mehr so ausgiebig wie früher. Mund abputzen, Panini Bildchen tauschen, über die WM philosophieren, Freundschaftliches austauschen und die neue Leichtigkeit der Niederlage genießen, ist angesagt, garniert mit Hofpen und Malz.
Eine ehrenwerte neue Charakteristik von tünnes – nach vielen erfolgreichen Jahren logisch.
Aber das tünnes Siegergen ist immer noch in uns. Lasst es uns im nächsten Spiel wieder durchschlagen. Der dezente Siegestaumel ist nämlich auch ein ganz hübsches Gefühl und ein ehrenwertes Ziel.

Blogwart Klingler

Die Katzen besiegt, die Punkte im Sack. Ergebnis: 5:0 gegen les Chattes Bleues.

Wir haben am Samstagnachmittag im Feuerbacher Tal gegen les Chattes Bleues unsere ersten drei Punkte der Statdliga-Saison 2010 eingefahren haben. Wir, das waren: Bernd Schumacher, Christian Klotz, Jan Renz, Dominik (Kumpel von Till), Jan Honolka, Miroslav Svoboda, Christoph Fischer, Hannes Kurz, Till Bonhöfer, Robin Jotter, Jörg Merker, Wolfgang Selje, Eric Biedemann.
Tip top und Danke Kameraden!

tünnes Siegermannschaft gegen Les Chattes Bleues (29. Mai 2010): Kameraden v. o. l.: Christoph "Ich behalt die Kirsche", Miro "der Karparten-Maradonna", Bernd "die graue Katze aus Sillenbuch", Wolfgang "Forever Kempes", Jan "Junior", Hannes "Sturmtank Buffy", Dominik (Kumpel von Till); (v.u.l) Christian "Leichtfuß Herget", Jan "der Bayern-Doc", Merker "der Ältere", Eric "der Dauerblocker", Robin "der Wirbelsturm im Wasserglas" und Till "die Marathon-Dampflok"

tünnes Siegermannschaft gegen Les Chattes Bleues (29. Mai 2010): Kameraden v. o. l.: Christoph "Ich behalt die Kirsche", Miro "der Karparten-Maradonna", Bernd "die graue Katze aus Sillenbuch", Wolfgang "Forever Kempes", Jan "Junior", Hannes "Sturmtank Buffy", Dominik (Kumpel von Till); (v.u.l) Christian "Leichtfuß Herget", Jan "der Bayern-Doc", Merker "der Ältere", Eric "der Dauerblocker", Robin "der Wirbelsturm im Wasserglas" und Till "die Marathon-Dampflok"

Robin van Jotter erlebt seinen 3. Frühling und markierte 4 Treffer. Merker der Älterer traf ebenfalls ins Blaue.  Den formschönen Flugkopfball aus kurzer Distanz zur Führung nach feinem Flankenfreistoß von Veteran Kempes (ca. 18 Minute) und den listigen Lupfer aus 20 Metern über den voreiligen Torwächter nach einer halben Stunden – jeweils von Sturmluftikuss Jotter – durfte ich noch live und in Farbe bestaunen. Beim Stande von 2:0 musste ich dann vom Acker. Die weiteren Treffer, die Vorarbeiten und Kuriosiäten können die Aktiven gerne selbst beschreiben.

Auf der Lauer, auf dem Rasen, steht ein kleiner Torjäger . . . Der vierfache Röbse lauert in der Tiefe des Raumes!

Auf der Lauer, auf dem Rasen, steht ein kleiner Torjäger . . . Der vierfache Röbse lauert in der Tiefe des Raumes!

Ich habe jedenfalls von Anfang an eine sehr engagierte tünnes Mannschaft gesehen, die natürlich in dieser Zusammensetzung anfangs etwas mit der Abstimmung zu kämpfen hatte. Aber gegen die stark verbesserten Franzosen hat tünnes die Feldvorteile und die eigenen fußballerischen Möglichkeiten auch in Tore umgemünzt.

tünnes Nachwuchs und Fangemeinde

tünnes Nachwuchs und Fangemeinde

Damit übernehmen wir erstmal die Führung in Gruppe 2.
Näschter Spieltag ist der 12. Juni.
Da treten wir um 14 Uhr im Tradiotionsduell gegen 98elf an. Die haben im Nachholspiel unter der Woche les Chattes Bleues mit 2:1 niedergerungen und am Samstag gegen unseren dritten Gruppengegner ASV 2:4 verloren.
Da geht was in der Gruppe: http://www.stadtliga-stuttgart.de/2010-season.html (siehe auch Sport-Links)

Und hat es hat doch Spaß gemacht auf dem großen Feld!?

Trainer Hannes war am Samstag noch etwas geschockt ob der beinharten Kaderzusammenstellung und schloss ähnliches für die weiteren Spiele aus. Wie das Stadtliga-Teammagament konkret weitergeht, folgt in Kürze. Definitiv werden wir bzw. Hannes nicht gefühlte 100 Anrufe tätigen und dem Fußballvolk die Füße küssen – für eine Zusage.

Schöne Tach, schöne Woche.

Blogwart Klingler

Kameraden.

Die Stadtliga startet für tünnes am Samstag um 17 Uhr im Feuerbacher Tal gegen les Chattes Bleus. Einst wegen friedfertigem Schmuseball als Streichelzoo und Punktelieferant der Liga beliebt, sind die französischen Kätzchen scheinbar zu echten Kater mutiert. Im ersten Gruppenspiel gegen 98elf unterlagen sie knapp mit 1:2. Wir sind gewarnt! Dennoch: ein Sieg ist Pflicht auf dem Weg ins Halbfinale. Denn das ist wieder unser Saisonziel. Vom 8. Titel wollen wir vorerst nur träumen. Und Traumtänzer haben wir ohnehin keine. Alles zur Stadtliga erfahrt Ihr wie immer kurz und schmerzfrei unter http://www.stadtliga-stuttgart.de/2010-season.html (siehe auchSport-Links im Sideboard)

Noch ein Appell an alle tünnes Sportkameraden: Hannes hat mal wieder nur mit extrem viel Engagement eine Truppe zusammen stellen können. Danke an alle, die sich gemeldet haben und natürlich an alle, die versuchen die Punkte zu erkämpfen. Das Auftaktteam ist einmalig – bisher vor allem in der Zusammensetzung.  Einmalig bleibt hoffentlich die Zurückhaltung zu den zahlreichen Aufrufen und Anfragen. Ja, wir haben einige verletzte Kameraden, manche sind im Urlaub oder verhindert. Kein Thema. Entschuldigungen werden moralfrei angenommen. Geschenkt. Was aber miese Laune macht, ist der ordentliche Prozentsatz an Kameraden, die sich unerschrocken einfach gar nicht melden und traditionell dann fehlen, wenn Männer gebraucht werden. Denn wer zu tünnes gehört, hat nicht die Verpflichtung immer und überall zu spielen oder dabei zu sein, aber die Verpflichtung sich zu melden: Ja, nein, vielleicht. Per Mail, Anruf oder Kommentar – ab sofort auf diesem Block. Das ist Pflicht. Mann hat sich nämlich bei tünnes informell verpflichtet, auch Verantwortung für tünnes zu übernehmen: mit Engagement für die Gemeinschaft, zwischenmenschlich, organisatorisch und sportlich. Mal mehr mal weniger. Vielleicht hätten wir das mal früher sagen müssen. Wir wollen Hannes nicht vor jedem Spiel 100 Telefonate quer durch die erweiterte tünnes Telefonliste zu muten. Bitte. Danke.

Außerdem hat ein nahe hundertprozentiger Anteil von uns zur Stadtligateilnahme 2010 leidenschaftlich ja gesagt. Das war die Grundlage unserer Zusage. Und die Kameraden sind jetzt die Grundlage einer sportlich erfolgreichen und für alle vergnüglichen Stadtliga-Saison. Hals und Beinbruch. Und Armbruch, Herr Schumacher.

Blogwart Klingler

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