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Die tünnes VfB-Dauerkarten-Gang findet sich bekanntlich nur noch selten geschlossen ein im VfB-Block 16a. Sinn und Motivation sind im Laufe der schnöden Vorrunde flöten gegangen. “Und jetzt der Bruno. Ob das eine gute Entscheidung war. Der ist doch schon zweimal gescheitert. Wieder eine Notlösung! Im nächsten heißen Herbst geht der wieder vom Hof. Und dann grüßt jährlich grüßt das VfB-Trainerkarussell.” Diese Gedanken geistern zumindest mir im Kopf umher.

Beinflusst vor allem von der hemdsärmligen medialen Charakterstudie Labbadias, sind Zweifel angebracht. Aber auch die schlauen Zeitungen geben fleißig Fakten falsch in den Umlauf – und schreiben voneinander ab. So wird unbeirrt kolportiert, Labbadia sei bei Hamburg UND Leverkusen geflogen – mitschludig im Sinne der Anklage: unsere Stuttgarter. Obwohl er doch vom HSV bei Leverkusen rausgekauft wurde. Völler & Co. wollten den Bruno gerne behalten – hieß es in den Medien im Sommer 2009! Wir wollen einfach nur wie selbstverständlich beim Heimspiel im Stadion mit unseren tünnes Kameraden verweilen – besser noch magnetisch ins Stadion gezogen zu werden. Und ein wenig Eigenantrieb werden wir dann auch entwickeln. Versprochen!

Mensch Labbadia. Lass uns Fußballfreunde werden!

Ich bin trotzdem skeptisch, beeinflusst und sehe seine sportliche Bilanz, die nachweislich hinten raus immer bescheiden war. Fehlt die soziale Kompetenz, kanner nicht mit eigenwilleigen Profis und Vereinsbossen?

Sein alter Arbeitgeber Leverkusen hat ihn jedenfalls mit Lobeshymnen verscherbelt und der Greuther Präsidenten ihn gar verehrt – hlaut Interview in der StZ. Irgendwas muss er also haben. Was? Zumindest verspüre ich ein Kribbeln im Bauch. Es zieht und drückt einen wieder ins Stadion. Es tut sich was: Der Bruno, der hat reichlich Energie und Erfrischungen für die trägen Profis in der Sporttasche. Und ein Konzept? Modernen Fußball? Führungskompetenz?

Wir kennen dich nicht. Mensch Bruno. Zeig uns wer du bist und was du kannst und wir werden ganz schnell Fußballfreunde. Ob für immer, das liegt an dir, ich bin bin da ein paar Spieltage wirklich offen für! Nämlich wenn der Bruno sich nicht als Problembär sondern gewiefter Trapper herausstellt. Der die Problembären vom Hof treibt und die Hemmschuhe aus der Gemütlichkeitsfalle schält, der aus der VfB-Wellness-Oase wieder einen zielstrebigen, authentischen und erfolgreichen Bundesligisten modelliert. Mit starker konzeptioneller sportlicher Führung ist nämlich auch der VfB-Vorstand und -Aufsichtsrat ganz stark! Und so manchem VfB-Profi aus der untersten Preis-Leistungsschublade darf sich Bruno gerne konsequent als Problembär vorstellen. Mit den Pogrebnjaks und Maricas habe ich schon lange ein Problem.

Fantastische Fan-Situation

Ansonsten werfen wir halt schnell wieder Sitzkissen, Stadionblättchen und Schimpfworte -  hauptsächlich Richtung Vorstand, der wiederum dann den Problembär erlegt. Ich muss mir dann keinen Fehler eingestehen. Hatte schließich von Anfang an Zweifel und dem Bruno doch eine echte Chance gegeben! Eine komfortable Fan-Situation: Wir schauen uns das ganz komod an, schließlich haben wir schon genug gelitten!

Diesen fantastischen Winkelzug für den unentdeckten unverstandenen Charakter Bruno L. gestehen wir selbstredend den VfB-Verantwortlichen nicht zu. Die kaufen ja nicht Kai aus der Kiste, sondern haben den Sportkamerad mit “modernsten Personalfindungmethoden” genau in Zweifelsfällen “Soziale Kompetenz und Führungskompetenz” abgeklopft. Und wenn der Bruno nicht funzt, dann müssen Staudt und Hundt Haltung zeigen und Verantwortung dafür übernehmen. Führungspersonal ist ja Chefsache. Logisch!

Ich zumidnest freue mich auf die nächsten Spiele, was der VfB auf der Winterresterampe kratzt und wie die Rückrunde anläuft. Die Langweile ist jedenfalls erstmal vertrieben.

Dauerkarten-Kameraden: Wir sehen uns püntklich und vollzählig am Sonntagnachmittag im Stadion. Die Problembären aus Bayern kommen, das wird ein Spaß, ob auch großer Sport vom VfB geboten wird? “Schaun mer mal”!

Klingler
Dauerkartenbesitzer und Bolzwart

 

Liebe tünnes Kameraden und Freude.

Mancher glaubte, weil wir das Örtchen unserer Weihnachtsfestivitäten noch nicht per Einladung bekannt gegeben haben, sei schlicht der Tatsache geschuldet, wir hätten überhaupt keinen dergleichen gefunden. Pustekuchen!  Wir appellierten auch dieses Jahr im Sinne Einsteins an eure Fantasie: “Fantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt!” Und weiter im Zitatemodus: “Die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke Wahrheit, die glaubt eh keiner!” (Max Frisch). Und was will ich damit sagen!? Weiß der Geier oder weiß er nicht . . . jedenfalls ist der Weihnachtsfeier-Tatort bei tünnes ohnehin nur Mittel zum Zweck, und der heißt FESTE FEIERN – wohin sie auch fallen mögen!

Wir treffen uns zum Plappern bei Blubberwasser um 19.30 Uhr in ROCCO LA TRATTORIA in der Wilhelmstraße 13 – Ecke  Olgastraße.
Ab 20 Uhr wird aufgetischt!

Und wer noch kein Zeichen an den Präsidenten bezüglich seiner Teilnahme übermittelt hat, der . . .

Und wer die Details auch lesen will, muss reinklicken!

 

 

Wahrlich nicht von gestern ist das Ergebnis: 2. Sieg in Folge beim Stuttgarter Retro-Cup 2010. Top-Performance von der Auslosung morgens um 10 Uhr bis zum Showdown auf dem Dancefloor – irgendwann Richtung Morgenstunde.

tünnes goes Retro-Cup: das müssen Männer mit Bärten sein!

Und ich konnte als Delegationsleiter dem OK-Team nach der dritten Runde Jägermeister das Versprechen abringen, dass wir beim 3. Sieg die Schale, die tatsächlich ein charmant-morbider Second-Hand-Pokal ist, für immer in unserer Vitrine, die tatsächlich ein bisher der Vereinsöffentlichkeit unzugänglicher Abstellraum im Anwesen Klotz ist, abstellen dürfen. An dieses Bekenntnis konnten sich die Turnierleiter dann auch tatsächlich erinnern und bestätigen diesen sensationellen Anreiz auf der eigenen Website http://stuttgarter-retrocup.weebly.com/. (Dort findet Ihr auch weitere Turnierdetails.) Das ist umso erstaunlicher, weil die Trophäen üblicherweise nach der Übergabe und den Pressefotos von der Administration wieder direkt eingezogen werden. Und das ist unsere Motivation für 2011!

Das müssen Männer mit Bärten sein

Los ging es um 10 Uhr mit der Auslosungszeremonie, einer sehr kecken Eröffnungsrede der Veranstalter, einer Showeinlage mit Gitarre von Stargast Raúl und der tünnes internen Präsentation der Tagesverkleidung, die Trainer Hannes K. mit verdächtig prächtigem Gespür für Retroausrüstungen in seinem first choice-Sportswear-Onlineshop “ebay” ersteigert hatte. Dazu noch eine Handvoll Bärte und fertig war die Lachnummer, die uns viele Sympathiepunkte einbrachte. Als Delegationsleiter wurde ich beim obligatorischen Brikett-Schütteln bei Dienstantritt übrigens direkt für unsere Retroverträglichkeit gelobt, die Ausschlussbedrohung war passé. Ich konnte dem Turnierleiter allerdings keine Entwarnung geben – eine zentrieren war ja auch nicht regelkonform -, denn er verwechselte meine Privat- mit unserer Kameradschaftsrobe, was in mir die nötige Aggressivität und alte Instinkte weckte, die mich immerhin zum internen Torjäger beflügelte.

Aber Hannes hatte wie gesagt echte Designerqualitäten bewiesen und uns eine ehrliche Retro-Ausrüstung gecheckt. Bei nahezu allen Kameraden hielten dann die Bärte leider nur noch sekundenlang für das eine oder andere Mannschafts- bzw. Porträtfoto. Nischl dagegen hat seine Perücke und seinen Bart sicher heute noch – uns ist selbst erst beim Duschen aufgefallen, dass Matte und Rotzbremse echter Natur waren. Bei Dr. Cosmo waren dann die Meinungen gespalten: einerseits stand ihm der Schnauzer mit Abstand am besten und damit erschreckend gut – allerdings auch am längsten. Er hat sage und schreibe den gesamten Tag bei 35 Grad in der Sonne und 7 Spiele mit der Schnur unter der Nase gespielt. Weil diese bei allen anderen mit der ersten Schweißperle herunter purzelte, müssen wir über den körperlichen Einsatz von Consigliere Cosmo nochmals reden.

VHS – von vorne, von hinten und von der Seite ungebummst ins Finale

Die tünnes Tagestruppe  war immer bei derartigen Wochenendveranstaltungen interessant und wild zusammengestellt, die Taktik war Retro à la “flach spielen, knapp gewinnen und Körner für den Familiensonntag sparen”. Dennoch fegten wir die ersten 2 Mannschaften mit Startschwierigkeiten  3:0 vom Platz. Ein Sieg und ein Remis später, spielten wir im Viertelfinale als Gruppensieger gegen den 4. der anderen Gruppe ein Trauerspiel, das wir mit einem Tor in Superzeitlupe und während der Endspurt-Einspielmusik – wer kann besser Superzeitlupe spielen als ich – lausig mit 1:0 gewannen. Im Halbfinale dann wieder tünnes in Bestform und mit klarem Sieg. Im Finale dann endlich das mieseste Match des Tages zur rechten Zeit. Sprich sensationelle Leistung weil kein Gegentor bekommen. Womit die Feldspieler allerdings wenig am Fuß hatten.

Riesenkrake Kurz klammert sich an den Sieg

Es war Showtime für Hannes. Nachdem er eine Handvoll Unhaltbare während der Spielzeit entschärfte und wir uns das Schauspiel aus nächster Nähe betrachten konnten, hatten wir für das 9-Meter-Schießen deshalb wenig Sorgen, er trat zudem noch als erster unserer Truppe zum Showdown an und traf schnörkellos. Wirklich in Sorge waren wir auch nicht als Thommy, den Ball humorlos an den Pfosten hämmerte und ich nach Eieranlauf den Torwart ausguckte und ebenso den Ball. Besser machte es die Krake, die  directement gegnerische Strafstöße sehenswert parierte. Und natürlich Consigliere Cosmo, der den Penalty genauso schoss, wie ich es mir vorgenommen aber leider nicht ausgeführt hatte. Der Siegtreffer – natürlich immer noch mit Oberlippenmuschi! Anschließend konnte keiner mehr laufen, keiner wusste warum und alle wollten sich verdrücken.

Steil in der Schräglage

Käpten Blaubär Hannes Kurz verdonnerte aber eine kleine Delegation zum Anstandsbesuch im Club Schräglage, wo gegen 21 Uhr Abschlussreden und Pokale geschwungen wurden. Aus einer kleinen unmotivierten Truppe wurde dann eine geile Gemeinschaft, die erst fleißig für alle anderen Ausgezeichneten applaudierte, dann mit Pokal vor der Presse posierte – bevor wir ihn wieder abgeben mussten. Anschließend leerten wir die Familienflasche Jäger gemeinschaftlich und sozial verträglich, bevor dann ein überschaubarer Teil vom Dachgarten Schräglage steil einen Stock tiefer auf den Dancefloor zog – bis der Dampfhammer im Kopf um die Ecke bog. Deshalb Kamerad Junior, nichts für ungut, der Abgang im klassisch französischen Stil war schlicht nicht meine Schuld – Stichwort Unzurechnungsfähigkeit!

Und was ist die Moral von der Geschicht’: anders Fußball spielen könn’ wir nicht! Nicht mehr!

Weitere Bilder rund um den Retro-Cup 2010 findet Ihr auf der Stuttgarter Retro-Cup-Website oder auf  Flickr unter
http://www.flickr.com/photos/52996186@N06/sets/72157624727818906/?page=3

Das Turnier macht mächtig Spaß, ist exakt unsere aktuelle Kragenweite und hat mehrere unwiderstehliche Attraktivitätsvorteile: Spaßveranstaltung mit Wettbewerbs-Charakter, Qualität und Klasse in Sachen Location (Turnier & Players Night), Gegner und Publikum (Turnier & Players Night). Einfach Bolzen und Bier! Hat!

Bolzwart Klingler

Der WM-Countdown läuft, die deutschen Balltreter versprühen Esprit, der Sommer juckt in der Hose – und das tünnes WM-Tippspiel ist online.

Wir messen unseren Fußball-Sachverstand wieder in einer netten Tippspielrunde.
Der Verlierer muss einen Kasten Bier in die Kabine stellen oder zur Stadtliga etc. kredenzen (Frau Waidelich: aus dem Endergebnis vom kicker Managerspiel 09/10 stehen noch 2 Kisten aus) und die überschaubare Schande ertragen, der Sieger bekommt den Neid und die Ehre für umme – sofern ihm Ehre gebührt.
Einfach rein klicken unter http://www.kicktipp.de/tuennes/.
Den Link zur Tippgemeinschaft findet ihr auch links unter Sport-Links.
Es ist alles selbsterklärend und irgendwo auch jedes Detail beschrieben.
Würde mich freuen, wenn wir eine muntere Tippgemeinschaft – vergleichbar mit der Anzahl unserer Kicker Managerliga (20) – zusammenbekommen.
Zugelassen sind wie immer alle tünnes & familiy-Kameraden. Entscheidendes Zulassungsmerkmal: Mitspieler oder Mitspielerin ist allen bekannt. Damenwahl sehr willkommen!
Bitte bei der Benutzernamenwahl nachvollziehbare Namen wählen und im Zweifel auf dem Blog das Geheimnis hinter euren Fantasienamen lüften.
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